Info's zum Coronavirus

Aktuelle Informationen für Handwerksunternehmen & Angestellte

Betriebsseelsorge (hier klicken)

Kleinbetriebe, das Handwerk und deren Mitarbeiter sind auf eine besondere Weise von der derzeitigen Situation betroffen.

Zusätzlich zu der Sorge um die eigene Gesundheit, um Angehörige, Eltern und Freunde mischen sich existenzielle Ängste um den Erhalt des Betriebes, der Arbeitsplätze der Mitarbeiter*innen und nicht zuletzt die eigene Lebensgrundlage. Wenn Sie Unterstützung in Form einer "mentalen" Begleitung wünschen, mit der Möglichkeit, sich unverbindlich und vertraulich jenseits des familiären und kollegialen Umfelds  austauschen zu können, können Sie sich sehr gerne an Frau Ingrid Reidt, Betriebsseelsorgerin (Katholische Betriebsseelsorge Südhessen), wenden.

Ihre Kontaktdaten:
Mobil: 0176-6493944 oder
E-Mail: ingrid.reidt@bistum-mainz.de

+++ DIESE SEITE WIRD LAUFEND AKTUALISIERT +++

04.04.2020 - Updates

03.04.2020 - Updates

  • Hessen-Mikroliquidität (hier klicken)
    Die Eckdaten hierzu sind:
    - Darlehen in Höhe von 3.000 bis 35.000 Euro
    - Laufzeit 7 Jahre (2 Jahre tilgungsfrei)
    - Festzins 0,75% p.a.
    - vorzeitige Teilrückzahlung möglich
    - Rückzahlungsverzicht von bis zu 50% der Darlehenssumme möglich

    Wichtig!
     Die Antragsstellung erfolgt über die WiBank, nicht über Ihre Hausbank.

02.04.2020 - Updates

30.03.2020 - Updates

27.03.2020 - Updates 

    +++ Updates vom 13.03. bis 26.03.2020 (hier klicken) +++

    26.03.2020 - Updates

    • Soforthilfe: Antragstellung im Rahmen der Soforthilfe frühstens am Freitag, 27.03.2020, spätestens ab Montag, 30.03.2020, möglich.

      Soforthilfeprogramm des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen: Anträge können von gewerblichen Unternehmen und selbstständigen Angehörigen der Freien Berufe (bis unter 50 Beschäftigte) gestellt werden, die eine Betriebs- bzw. Arbeitsstätte in Hessen haben. 

      Die Soforthilfe muss über das RP Kassel beantragt werden: hier klicken

      FAQ Corona-Soforthilfe-Programm (hier klicken)
      Vollzeitbeschäftigte zählen als 1 Beschäftigter. Teilzeitbeschäftigte sind entsprechend ihrer Arbeitszeit zu den Vollzeitbeschäftigten auszurechnen. Minijobber werden mit dem Faktor 0,3 benannt.
    • Darlehen der WIBank: Anträge ab 26. März möglich

      Neben der Corona-Soforthilfe unterstützt das Land Hessen die Unternehmen in dieser für die Wirtschaft kritischen Situation in Kooperation mit der WI Bank. Von Donnerstag, 26. März, an können betroffene hessische Unternehmerinnen und Unternehmern kurzfristige Liquiditätshilfen in Form von Darlehen beantragen. Hierfür wurde das bewährte Kreditprogramm für Kleinunternehmen ausgeweitet auf Unternehmen mit bis zu 250 Beschäftigten.  Mehr Informationen ab 26. März auf der Seite der WIBank.

    25.03.2020 - Updates

    24.03.2020 - Updates

    23.03.2020 - Updates

    22.03.2020 - Updates

    20.03.2020 - Updates

    17.03.2020 - Updates

    16.03.2020 - Updates

    13.03.2020 - Updates

    • Kein Berufsschulunterricht bis zu den Osterferien
      Die Schulschließung betrifft auch die Teilzeit Berufsschule. Der Ausbildungsbetrieb bestimmt den Aufenthaltsort für die/den freigestellte/n Auszubildende/n. Die Berufsschule organisiert die Lernmaterialien online. Wir empfehlen dringend, die Auszubildenden einen Tag in der Woche, vorzugsweise am Hauptschultag, freizustellen, um die Lernaufgaben der Berufsschule zu erledigen. Für Auszubildende im Blockunterricht gilt entsprechendes, sie erhalten umfangreiche Arbeitsaufträge für die häusliche Arbeit. (www.bsgg.net)

    PRÄVENTION

     

    Was kann man präventiv tun?

    Der Arbeitgeber ist nach dem Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG) verpflichtet, die erforderlichen Maßnahmen des Arbeitsschutzes unter Berücksichtigung der Umstände zu treffen, die Sicherheit und Gesundheit der Beschäftigten bei der Arbeit beeinflussen, § 3 Abs. 1 ArbSchG. Gleiches gilt für den Arbeitnehmer, der den Arbeitgeber regelmäßig über Gefahren unterrichten und etwaigen Anweisungen dessen folgen muss. Arbeitgeber und Arbeitnehmer sollten daher vor allem folgende Dinge beachten: 

    • In den Betrieben sollen Desinfektionsmittel verteilt oder aufgestellt werden;
    • Regelmäßig die Hände waschen und desinfizieren;
    • und insbesondere Hände schütteln vermeiden;
    • Möglichst nicht in das eigene Gesicht fassen;
    • Einschlägig chronisch Erkrankte sollten Öffentliche Verkehrsmittel und Menschenansammlungen meiden;
    • Nieß- und Hustenetikette einhalten, also möglichst nicht ungeschützt husten oder niesen, im Notfall niesen in die Armbeuge;
    • Häufiges Lüften geschlossener Räume.

    Betriebsferien veranlassen

    Nach einer Rechtsprechung des Landesarbeitsgerichts Düsseldorf kann ein Unternehmen, das keinen Betriebsrat hat, durch einseitige Erklärung des Arbeitgebers Betriebsferien anordnen. Dies kann vielleicht in Einzelfällen eine hilfreiche Maßnahme sein (LAG Düsseldorf v. 20.6.2002, Az.: 11 Sa 378/02).

    Corona-Drive-In an der Kreisklinik Groß-Gerau

    Sie haben Sorge, am Corona-Virus erkrankt zu sein?

    Das MVZ Kreis Groß-Gerau bietet ab sofort in Zusammenarbeit mit der Kreisklinik Groß-Gerau die Möglichkeit, sich testen zu lassen. Sie sollten sich untersuchen lassen, sobald ein begründeter Verdacht auf eine Infektion mit dem Coronavirus vorliegt.

    UNTERSTÜTZUNG

     

    Corona-Soforthilfe für Kleinstunternehmen und Selbstständige

    Eckpunkte des Soforthilfe-Programms:

    Finanzielle Soforthilfe (steuerbare Zuschüsse) für Kleinstunternehmen aus allen Wirtschaftsbereichen sowie Soloselbständige und Angehörige der Freien Berufe bis zu 10 Beschäftigten. Das gesamte Eckpunktepapier finden Sie hier.

    Hessen stockt das Hilfsprogramm des Bundes auf.

    Höhe der Soforthilfe in Hessen:

    • 0 bis 5 Arbeitnehmer: 10.000 Euro
    • 6 bis 10 Arbeitnehmer: 20.000 Euro
    • 11 bis 50 Arbeitnehmer: 30.000 Euro

    Folgender Berechnungsschlüssel gilt:

    • Beschäftigte bis 20 Stunden = Faktor 0,5
    • bis 30 Stunden = Faktor 0,75
    • über 30 Stunden = Faktor 1
    • auf 450 Euro-Basis = Faktor 0,3

    Die Beantragung erfolgt über das RP Kassel: hier klicken

    Kurzarbeitergeld

    Wenn Unternehmen aufgrund der weltweiten Krankheitsfälle durch das Corona-Virus Kurzarbeit anordnen und es dadurch zu Entgeltausfällen kommt, können betroffene Beschäftigte Kurzarbeitergeld erhalten. Diese Leistung muss vom Arbeitgeber beantragt werden.

    Telefon-Hotline bei Fragen zum Kurzarbeitergeld: 0800 4555520

    Neues Programm "Hessen-Mikroliquidität"

    Die Eckdaten hierzu sind:

    • Darlehen in Höhe von 3.000 bis 35.000 Euro
    • Laufzeit 7 Jahre (2 Jahre tilgungsfrei)
    • Festzins 0,75% p.a.
    • vorzeitige Teilrückzahlung möglich
    • Rückzahlungsverzicht von bis zu 50% der Darlehenssumme möglich

    WICHTIG! Die Antragsstellung erfolgt über die WiBank, nicht über Ihre Hausbank.

    VR Smart flexibel Förderkredit der Volksbank Darmstadt-Südhessen eG

    Die Volksbank Darmstadt-Südhessen eG hat uns auf ihr Sonderprogramm „VR Smart flexibel Förderkredit“ hingewiesen. Dies beinhaltet die Bedingungen des KfW-Sonderprogramms mit 90% Haftungsfreistellung.

    Die Antragsstellung geht online – auch für Nichtkunden der Volksbank.

    Bedingungen:
    Das beantragende Unternehmen muss mindestens 3 Jahre bestehen und die Höchstbetrage sind 100.000 Euro bei Einzelunternehmen und 50.000 Euro bei GmbHs.  
    Sicherheiten sind nicht zu stellen. 

    Unterstützungsmöglichkeiten vom Land Hessen

    Hessen setzt bei der Bekämpfung der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise zunächst auf bewährte Mittel zur Entlastung der hessischen Unternehmen.

    So werden in diesen Tagen beispielsweise Finanzämter dafür sensibilisiert, etwaige Anträge auf Steuerstundungen oder geringere Vorauszahlungen zügig zu prüfen. Auch so können die hessischen Unternehmen entlastet werden. 

    Darüber hinaus bietet das Land Hessen über die Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen (WIBank) und die Bürgschaftsbank Hessen ein breites Spektrum geförderter Finanzierungsprodukte an, um insbesondere kleine und mittlere Unternehmen (KMU) bei Investitionen und mit Betriebsmitteln zu unterstützen. 

    1. Kapital für Kleinunternehmen (KfK)
      Kleine Unternehmen im Bereich der gewerblichen Wirtschaft (einschließlich gewerblich tätiger Sozialunternehmen) und freiberuflich Tätige mit bis zu 25 Mitarbeitenden und 5 Mio. Euro Jahresumsatz können Darlehen zwischen 25.000 und 150.000 Euro erhalten, die von der Hausbank um mindestens 50% aufgestockt werden. Für dieses Förderdarlehen sind keine banküblichen Sicherheiten notwendig. Nähere Informationen dazu unter: www.wibank.de/kfk
    2. Gründungs- und Wachstumsfinanzierung Hessen (GuW)
      KMU mit bis zu 250 Mitarbeitern und 50 Mio. Euro Umsatz können aus diesem Förderprogramm über ihre Hausbank Betriebsmittelkredite bis 1 Mio. Euro erhalten. Weitere Informationen sind hier erhältlich: www.wibank.de/guw
    3. Bürgschaften
      bis 1,25 Mio. Euro mit einer Bürgschaftsquote von bis zu 80 Prozent. Diese bietet die Bürgschaftsbank Hessen in Zusammenarbeit mit dem Land Hessen an. Dazu zählen auch Express-Bürgschaften für Kredite bis zu 300.000 Euro, die mit einer Bürgschaftsquote von 60 Prozent besichert und bei Erfüllung aller Kriterien be-sonders schnell erteilt werden. Weitere Infos und Ihren jeweiligen Ansprechpartner finden Sie hier:
      www.bb-h.de/kontakt/ 
    4. Landesbürgschaften
      Das Land Hessen übernimmt in besonderen Fällen Landesbürgschaften i. d. R. über 1,25 Mio. Euro. In Kooperation mit der Hausbank kann dadurch sowohl die Finanzie-rung von Investitionen als auch die finanzielle Überbrückung von Liquiditätsengpässen abgesichert werden. Weitere Informationen dazu unter:
      www.wibank.de/landesbuergschaften 

    Haben Sie konkrete Fragen?
    Wenden Sie sich an die Förderberatung des Landes Hessen bei der WIBank unter der Tel. 0611 774-7333.

    KfW-Kredite - Corona-Hilfe für Unternehmen

    Die Bundesregierung hat ein Maßnahmenpaket beschlossen, mit dem Unternehmen bei der Bewältigung der Corona-Krise unterstützt werden. Hierbei kommt der KfW die Aufgabe zu, die kurzfristige Versorgung der Unternehmen mit Liquidität zu erleichtern. Die KfW wird dazu die folgenden bestehenden Kreditprogramme auf dem Weg der Bankdurchleitung sowie im Rahmen von Konsortialfinanzierungen nutzen und dort die Zugangsbedingungen und Konditionen für Unternehmen verbessern.

    Zur Antragsstellung der KfW-Programme, wenden Sie sich bitte an Ihre Hausbank.

    QUARANTÄNE

     

    Bei Quarantäne zahlt der Arbeitgeber - Rückerstattung möglich

    Wenn die Quarantäne offiziell vom Gesundheitsamt angeordnet wurde, zahlt in der Regel der Arbeitgeber den Lohn für längstens sechs Wochen weiter. Grundlage dafür ist das Infektionsschutzgesetz (IfSG) § 56, Absatz 5. Es verpflichtet den Arbeitgeber, im Auftrag der Behörden das Geld auszuzahlen, das er sich im Nachhinein aber wieder von den Behörden zurückerstatten lassen kann.

    Selbstständige und Freiberufler sind ebenfalls gesetzlich abgesichert

    Auch Selbstständige und Freiberufler gehen im Fall einer offiziell verhängten Quarantäne nicht leer aus. Sie erhalten nach dem Gesetz zur Verhütung und Bekämpfung von Infektionskrankheiten Geld für ihren Verdienstausfall. Hier ist es nicht so einfach wie bei Angestellten: Freiberufler und Selbstständige müssen sich persönlich direkt an das Gesundheitsamt wenden, um eine Entschädigung für ihren Verdienstausfall zu erhalten.

    Diese beträgt ein Zwölftel des Arbeitseinkommens des letzten Jahres vor der Quarantäne. Nach § 56 Abs. 4 IfSG erhalten Selbständige zudem von der zuständigen Behörde Ersatz der in dieser Zeit weiterlaufenden nicht gedeckten Betriebsausgaben in angemessenem Umfang.

    Mitgliederbereich KHS
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